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Die Geschichte von Amy* – schlimmer Anfang, gutes Ende. 🙂

Es sind die Schicksale der jungen Mädchen, deren erfolgreiche Entwicklung und auch deren erfolgreiches Verlassen des Africachild Village, die uns immer wieder motivieren mit unserer Hilfe weiter zu machen. Mitzuerleben wie aus einem gebrochenen, misshandelten und oft auch verwahrlostem Geschöpf eine starke, lebenslustige und erfolgreiche junge Frau wird.

Amy* ist genau so ein Fall.
Nachdem sich ihre Eltern getrennt haben wurde Amy* von ihnen abgelehnt, als diese wieder neue Partner hatten. Auf der Suche nach einem neuen Zuhause und der Möglichkeit jemanden zu finden, der auch für ihr Schulgeld aufkommt traf sie auf einen Mann, der versprach Ihr zu helfen. Doch der vermeintliche Unterstützer verlangte im Gegenzug Intimitäten und vergewaltigte Amy die 16-jährige, welche daraufhin schwanger wurde. Amy flüchtete zu einer Tante die in der Nähe des Africachild Village lebte. Die Tante wandte sich an das lokale Jugendamt welches die abgemagerte, schwangere Amy* schließlich ins Africachild Village brachte.

Das Zusammenleben mit Mädchen, die ein ähnliches Schicksal hatten und auch lange Gespräche mit unseren Sozialarbeitern taten Amy* sehr gut. So konnte sie sich schon in den ersten drei Einführungsmonaten physisch und psychisch sehr gut erholen.

Später lernte sie neben praktische Fähigkeiten Haushaltsführung, sowie Körper- und Babypflege als auch kommunikative Fähigkeiten wie Gesprächsführung und Konfliktlösung. Beruflich entschied sie sich für eine Ausbildung im Friseurbereich und anschließend im Housekeeping. Sie brachte ihren Sohn Roy* zur Welt zu dem sie eine sehr starke Bindung hat und um den sie sich liebevoll kümmert.


Inzwischen hat sich Amy* zu einer starken, lebenslustigen Frau entwickelt. Sie arbeitet heute in einem Friseursalon und möchte später einmal einen eigenen betreiben.

Im Oktober 2021 hat die nun 19 jährige Amy* zusammen mit Ihrem Sohn Roy* das Village verlassen und ist zu Ihrer Schwester gezogen.

Sowohl das Africachild Village wie auch unsere Sozialarbeiter sind weiterhin Anlaufstelle für Amy und deren Familie bei eventuell auftretenden Problemen und Schwierigkeiten.

(*1 Die Namen haben wir zum Schutz der Persönlichkeit wie immer verändert)